Software für die Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

KJP-BADO Funktionsumfang

 

Benutzerfreundliche Eingabe von Dokumentationsdaten

  • bequemer Überblick über Patienten und Dokumentationen
  • Erläuterungen und Eingabehilfen zu allen Variablen während der Eingabe
  • gemeinschaftliches Dokumentieren in der Mehrplatzversion

 

Das Programmdesign orientiert sich an gewohnten Oberflächen und Menüs und ist somit intuitiv verständlich. Es bietet bequeme Übersichtsanzeigen über alle Patienten und die zugehörigen Dokumentationen.

 

Eine grafische Fortschrittsanzeige nach dem Ampelprinzip

(grün=fertig, gelb=halbfertig, rot=neu angelegt) informiert den Anwender über den Dokumentationsfortschritt.

 

 

zentrale Aufgabenliste

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Über die zentrale Aufgabenliste sind Patienten mit offenen Dokumentationen auf einen Blick einsehbar. In der netzwerkfähigen Mehrplatzversion können verschiedene Benutzer angelegt werden und ein speicherbarer Auswahlfilter ermöglicht jedem Benutzer das schnelle Einblenden „seiner“ Patienten.

 

Schnelleingabefunktion

Eine zuschaltbare Schnelleingabefunktion für Experten und Poweruser ermöglicht das beschleunigte Ausfüllen der Dokumentations-Items.

 

Die Schnelleingabe realisiert das automatische Weiterspringen des Eingabe-Cursors in das nächste Itemfeld ohne zusätzliche Benutzerinteraktion, so dass die Eingabe allein durch Verwendung des numerischen Blocks der Tastatur erfolgen kann. Im normalen Eingabemodus können die Dokumentations-Items mit der Maus oder der Tastatur eingegeben werden.

 

 

permanent sichtbare Codierhilfen

Zu allen Dokumentationsvariablen sind Erläuterungen und Codiervorschriften direkt hinterlegt, so dass kein Blättern in Glossaren oder Suchen in der Hilfefunktion zur Eingabe nötig ist.  Ebenso sind die Diagnosen nach ICD-10 vollständig integriert.

 

ausführliche Information und Hilfen

In die Programmhilfe, welche die Benutzung des Programmes unterstützt, ist zusätzlich das wissenschaftliche Fachglossar integriert.

 

 

 

Fexible Integration in Arbeitsabläufe

Zwischen einzelnen Patienten und Dokumentationsteilen kann zu jedem Bearbeitungszeitpunkt unter Beibehaltung bereits erfolgter Eingaben gewechselt werden.

 

Damit kann sich KJP-BADO flexibel Ihren Bedürfnissen und Arbeitsabläufen anpassen. Je nach Bedarf kann die Erhebung und Eingabe der Dokumentations-Items direkt durch die Behandler erfolgen und nachträglich zur Archivierung ausgedruckt werden oder auf Papier erfolgen und nachträglich z.B. vom Sekretariat eingegeben werden oder es können sich auch mehrere Beteiligte die Dokumentation zu einem Patienten auf übersichtliche Art teilen (Mehrplatzversion).

 

Jede Dokumentationsepisode kann in dem bekannten, im Programm hinterlegten Dokumentationslayout der jeweiligen Papierversion der BADO ausgedruckt werden.

  

 

Minimal-Versionen für den ambulanten und stationären Bereich

Innerhalb des Programms kann ausgewählt werden, in welcher Ausführlichkeit dokumentiert werden soll.

 

Für die Dokumentation werden zwei neue Versionen bereitgestellt:

"BADO-ambulant" und "BADO-stationär". Beide realisieren für den jeweiligen Bereich eine Minimal-Version, durch die die Mindestanforderungen zur Dokumentation und Qualitätssicherung erfüllt werden können.

 

Das Programm ist modular aufgebaut, so dass zusätzlich zur jeweiligen Minimal-Version jeder Einzelteil der Basisdokumentation (Anamnese, psychopathologischer Befund, somatisch-neurologischer Befund, weiter Achsen wie MAS V und VI, Maßnahmen) für sich auch in der ausführlichen Version erhoben werden kann (Format BADO-individuell).

 

 

Sichere Eingabe und Datenverwaltung

  • sofortige Vergabe von validen Patienten- und Episoden-Kennnummern
  • Gültigkeitsprüfungen bereits während der Eingabe

 

Beim Anlegen eines neuen Patienten durch Eingabe oder Einlesen der Stammdaten über ein KVK geprüftes Kartenlesegerät (nicht im Lieferumfang enthalten) wird automatisiert sofort eine eindeutige Patienten-ID vergeben, ohne dass bereits inhaltliche Dokumentationsteile ausgefüllt werden müssen.

 

Für jeden Patienten können beliebig viele Dokumentationsepisoden geführt werden. Bei Mehrfachdokumentationen werden vorhandene Stammdaten übernommen und brauchen nicht erneut eingegeben werden.

 

Sämtliche Eingabewerte werden bei der Erfassung auf gültige Wertebereiche überprüft, um versehentliche Eingabefehler zu minimieren. Logisch fehlende Werte werden automatisch als solche gekennzeichnet und korrekt codiert und der Variablenblock wird dementsprechend übersprungen (z.B. Einzelsymptome einer psychopathologischen Kategorie, die insgesamt als „nicht auffällig“ eingestuft wurde).

 

Eine Datensicherungs- und Archivierungsfunktion erleichtert die Sicherung der Daten auf externe Datenträger.

 

 

Inhaltliche Erweiterbarkeit

  • individuelle Anlage von zusätzlichen Erhebungsvariablen

Zusätzlich zu den festgelegten Dokumentations-Items können bei Bedarf weitere Erhebungsvariablen definiert und miterhoben werden z.B. psychodiagnostische Testergebnisse oder institutsspezifische Größen, ohne die Programmfunktionalitäten oder die Vergleichbarkeit der KJP-BADO-Daten mit anderen Institutionen zu beeinträchtigen.

 

 

Frei kombinierbare Such- und Sortierfunktionen zur Recherche von (Teil-)Stichproben

(Für Großansicht auf Bild klicken)

KJP-BADO bietet eine umfangreiche frei kombinierbare Suchfunktion über alle Patienten, Behandlungsdaten und Dokumentationsvariablen. Die Suche kann wahlweise zusätzlich auf die aktuellste Episode eines Patienten eingeschränkt werden. Dies stellt sicher, dass trotz mehrfacher Behandlungsepisoden korrekte Patientenanzahlen gelistet werden.

Die Suchergebnisse können als Reports wahlweise in anonymisierter oder nichtanonymisierter Form ausgedruckt oder zur statistischen Auswertung in andere Programme exportiert werden.

 

 

Einfacher Datenexport zu wissenschaftlichen Zwecken unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien

Zur Weiterverarbeitung in Statistikprogrammen können die BADO-Daten in CSV exportiert werden.

 

Die Auswahl der zu exportierenden Datensätze kann über die Such- und Sortierfunktion gesteuert werden. Vor dem Export werden alle personenbezogenen Informationen anonymisiert. Für den anonymisierten Export von Dokumentationsdaten wird bereits bei der Anlage eines Patienten ein Psyeudonymschlüssels erzeugt.

 

Beim Export entfernt  KJP-BADO zudem alle personenbezogenen Merkmale
und Kalendertagesdaten, so dass nur der behandelnde Arzt eine Reindizierung vornehmen kann. Durch dieses integrierte Sicherheitskonzept gewährleistet KJP-BADO umfassend die Einhaltung der Datenschutzanforderungen.

 

 

Import von Altdaten

In KJP-BADO können mittels eines Import-Assistenten bestehende Dokumtationen der „Auflage 3“ aus dem Dbase für Windows-Programm direkt übernommen werden.

 

Für den Import des „Frankfurter Dokumentationssystems – Auflage 5“ aus dem DOS-Programm von Herrn Dr. Englert steht ein Konverter für die Transformation in die Auflage 3 zur Verfügung.